Unsere Herkunft
Am 1. Oktober 1904 wurde die Danziger Burschenschaft Germania gegründet.
Es war die erste Burschenschaft in Danzig, und streng genommen gab es an diesem Tag noch gar keine Hochschule.
Die Technische Hochschule Danzig wurde erst einige Tage später von Kaiser Wilhelm II feierlich eröffnet.
Die damaligen Bedingungen waren für die Germania sehr günstig. Die Danziger Bevölkerung war stolz auf ihre neue Hochschule und ihre korporierten Studenten, die bald das Stadtbild mitprägten und sich zu verschiedenen Gelegenheiten einbrachten. Hinzu kam die Attraktivität der alten Hansestadt mit der herrlichen Lage in der Danziger Bucht, und so wuchs die Zahl der Germanen rasch.
Bereits am 18. Mai 1905 kam es zur Gründung einer weiteren Burschenschaft - der Danziger Burschenschaft Teutonia.
Die damaligen Bedingungen waren für die Germania sehr günstig. Die Danziger Bevölkerung war stolz auf ihre neue Hochschule und ihre korporierten Studenten, die bald das Stadtbild mitprägten und sich zu verschiedenen Gelegenheiten einbrachten. Hinzu kam die Attraktivität der alten Hansestadt mit der herrlichen Lage in der Danziger Bucht, und so wuchs die Zahl der Germanen rasch.
Bereits am 18. Mai 1905 kam es zur Gründung einer weiteren Burschenschaft - der Danziger Burschenschaft Teutonia.
Burschenschaft Germania
in Danzig
Nach dem ersten Weltkrieg änderte sich die Situation Danzigs fundamental.
Danzig wurde vom übrigen Reichsgebiet getrennt und existierte fortan als autonomer Freistaat
mit eigener Währung.
Für die Germanen und Teutonen begann eine deutlich schwierigere Zeit. Es fehlte das Hinterland, und die finanziellen Möglichkeiten der Studenten waren in Folge der Wirtschaftskrisen und des verlorenen Krieges deutlich schlechter.
Trotzdem kam es am 25. April 1924 zur Gründung einer dritten Burschenschaft – der Danziger Burschenschaft Markomannia.
Für die Germanen und Teutonen begann eine deutlich schwierigere Zeit. Es fehlte das Hinterland, und die finanziellen Möglichkeiten der Studenten waren in Folge der Wirtschaftskrisen und des verlorenen Krieges deutlich schlechter.
Trotzdem kam es am 25. April 1924 zur Gründung einer dritten Burschenschaft – der Danziger Burschenschaft Markomannia.
Burschenschaft Teutonia
in Danzig
Mit Aufkommen des Nationalsozialismus traf die Danziger Burschenschaften das Schicksal
aller Verbindungen im deutschen Reich. Sie wurden zunehmend gleichgeschaltet.
Am 18. Oktober 1935 erfolgte dann die Auflösung der Deutschen Burschenschaft. Auch die drei Danziger Burschenschaften hörten formal auf zu existieren. In Danzig bildete sich die Kameradschaft Westpreußen im National-Sozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB).
Mit den Idealen der Urburschenschaft hatte diese natürlich nicht mehr viel gemeinsam.
Am 18. Oktober 1935 erfolgte dann die Auflösung der Deutschen Burschenschaft. Auch die drei Danziger Burschenschaften hörten formal auf zu existieren. In Danzig bildete sich die Kameradschaft Westpreußen im National-Sozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB).
Mit den Idealen der Urburschenschaft hatte diese natürlich nicht mehr viel gemeinsam.
Burschenschaft Markomannia
in Danzig
Der Ausgang des zweiten Weltkrieges brachte für die ehemaligen Studenten und alten
Herren der Danziger Verbindungen den Verlust ihrer Alma Mater – ihrer
Technischen Hochschule Danzig. Sie waren jetzt Vertriebene auf der Suche nach
einer neuen Heimat.
Deutschland war geteilt in vier Besatzungszonen, wodurch die Kontaktaufnahme unter den verblieben Danzigern zusätzlich erschwert wurde. Trotzdem gelang es durch das Engagement verschiedener Danziger Burschenschafter Listen mit Namen und Adressen zu erstellen, so dass Kontakte geknüpft werden konnten.
Zunächst bildete sich eine Vereinigung alter Danziger Burschenschafter. Aber es war klar, dass es dabei nicht bleiben sollte. Eine Burschenschaft mit aktiven Studenten sollte an einer Technischen Hochschule gegründet werden, um die Tradition der Danziger Burschenschaften fortzuführen.
Deutschland war geteilt in vier Besatzungszonen, wodurch die Kontaktaufnahme unter den verblieben Danzigern zusätzlich erschwert wurde. Trotzdem gelang es durch das Engagement verschiedener Danziger Burschenschafter Listen mit Namen und Adressen zu erstellen, so dass Kontakte geknüpft werden konnten.
Zunächst bildete sich eine Vereinigung alter Danziger Burschenschafter. Aber es war klar, dass es dabei nicht bleiben sollte. Eine Burschenschaft mit aktiven Studenten sollte an einer Technischen Hochschule gegründet werden, um die Tradition der Danziger Burschenschaften fortzuführen.
Im Juli 1950 erreichte die alten Danziger Burschenschafter die Nachricht, dass die
Aachener Burschenschaften Alania und Teutonia die Aufnahme neuer Mitglieder gestoppt haben,
da das Interesse einfach zu groß war. Es sollte schnell eine dritte Aachener Burschenschaft
gegründet werden um dem Andrang Rechnung zu tragen.
Neben den Danziger Burschenschaften gab es mit der Dresdner Cimbria und Cheruscia sowie der Freiberger Germania und Markomannia vier weitere Burschenschaften, die ihre Heimat verloren hatten, und so entschied man sich zunächst gemeinsam eine neue Burschenschaft in Aachen zu gründen.
Am 1. Dezember 1950 wurde die Burschenschaft Alemannia zu Aachen gegründet. Allerdings war da schon klar, dass man bei günstiger Entwicklung der Mitgliederzahlen mittelfristig getrennte Wege gehen würde.
Neben den Danziger Burschenschaften gab es mit der Dresdner Cimbria und Cheruscia sowie der Freiberger Germania und Markomannia vier weitere Burschenschaften, die ihre Heimat verloren hatten, und so entschied man sich zunächst gemeinsam eine neue Burschenschaft in Aachen zu gründen.
Am 1. Dezember 1950 wurde die Burschenschaft Alemannia zu Aachen gegründet. Allerdings war da schon klar, dass man bei günstiger Entwicklung der Mitgliederzahlen mittelfristig getrennte Wege gehen würde.
Tatsächlich entwickelten sich die Zahl aktiver Studenten in der Alemannia
rasant, so dass man bereits ein gutes halbes Jahr später am 29. Juli 1951
die Teilung der Burschenschaft durchführen konnte.
Es entstanden die Dresden-Freiberger Burschenschaft Cheruscia und die Danziger Burschenschaft Alemannia zu Aachen.
Zwar blieb die Entwicklung der Mitgliederzahlen weiterhin positiv, was aber noch fehlte war ein eigenes Haus. Man traf sich stattdessen in angemieteten Räumen in der Aachener Innenstadt. Das änderte sich im Jahr 1954.
Das Haus Weißenberg, eine Fabrikantenvilla aus der Jahrhundertwende, stand zum Verkauf und konnte erstanden werden. Es bildet seitdem den räumlichen Mittelpunkt und Heimat der Danziger Burschenschaft Alemannia zu Aachen.
Es entstanden die Dresden-Freiberger Burschenschaft Cheruscia und die Danziger Burschenschaft Alemannia zu Aachen.
Zwar blieb die Entwicklung der Mitgliederzahlen weiterhin positiv, was aber noch fehlte war ein eigenes Haus. Man traf sich stattdessen in angemieteten Räumen in der Aachener Innenstadt. Das änderte sich im Jahr 1954.
Das Haus Weißenberg, eine Fabrikantenvilla aus der Jahrhundertwende, stand zum Verkauf und konnte erstanden werden. Es bildet seitdem den räumlichen Mittelpunkt und Heimat der Danziger Burschenschaft Alemannia zu Aachen.